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Hintergrund 

Erste Fördermaßnahmen schaffen neue Perspektiven für alternative Proteinquellen
in der Landwirtschaft

Ausgangslage des Projektes

Die Landwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Klimawandel, extreme Wetterereignisse, sinkende Bodenqualität und veränderte Ernährungsgewohnheiten wirken sich zunehmend auf Produktionsprozesse aus. Einige dieser Entwicklungen eröffnen neue Spielräume, andere erfordern strukturellen Wandel. Vor allem die sinkende Nachfrage nach tierischen Produkten stellt tierhaltende Betriebe vor strategische Entscheidungen zur zukünftigen Ausrichtung.

 

Mit dem Chancenprogramm Höfe unterstützt das Bundeslandwirtschaftsministerium Betriebe, die von der Tierhaltung auf die Erzeugung pflanzenbasierter, klimafreundlicher Lebensmittel umstellen wollen.

Doch technologische und marktwirtschaftliche Lösungen allein reichen nicht aus: Sozioökonomische Faktoren wie familiäre Strukturen, regionale Netzwerke und betriebliche Rahmenbedingungen spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung erfolgreicher Transformationsprozesse.

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Genau hier setzt SoeTRA an:

  • Was brauchen landwirtschaftliche Betriebe für einen erfolgreichen Wandel?

  • Welche Faktoren fördern, welche hemmen eine (Teil-)Umstellung?

  • Wie kann Transformation als familiengetragener, selbstbestimmter Prozess gelingen?

Was sind eigentlich alternative Proteine?

Es gibt derzeit keine einheitliche Definition “alternativer Proteine” bzw. ”alternativer Proteinquellen”.

Wir im SoeTRA-Projekt verwenden deswegen die folgende Checkliste:

​

  1. Ist die Proteinquelle nicht-tierischen Ursprungs?

  2. Hat die Proteinquelle mindestens 12% Rohprotein (Trockenmasse)*?

  3. Weist die Proteinquelle ein erhöhten Nachhaltigkeitspotenzial auf?

Systematisierung von alternativen Proteinen

Es gibt verschiedene Ansätze zur Definition und Systematisierung von Proteinen. SoeTRA folgt der im deutsprachigen Raum am häufigsten genutzte Systematisierung. Auch zu finden in der KErn-Studie (2022).

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Makroalge

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